Kulturgeschichte des Körpers

 

 

Der Körper des Menschen ist schwer zu fassen. Er ist kein Ding unter anderen Dingen, sondern ein Phänomen. Ein Erscheinendes aus Natur und Kultur. Ohne das Bewusstsein sowie das Denken und Fühlen mitzubedenken kann nicht vom Körper des Menschen gesprochen werden. Bereits das Mitbedenken des Denkens weist auf eine Komplexität und Irritation hin - auf das Paradox des Denkens und das Paradox des Denkens des Denkens. Wie der Körper eine denkende und fühlende Seite hat, so gehören zum Denken körperliche Merkmale. Erschwerend für die Erkenntnis kommt hinzu, dass Körper, Denken und Fühlen eingebunden sind in lange Zeiträume der historischen Herausbildung des Menschen und seiner Lebensformen. In diesen historischen wie systematischen Verwicklungen erweist sich der Körper als ein vertracktes Element der Kultur. An ihm lässt sich vieles ablesen, ohne dass es gelingt, ihn ganz zu erfassen. Die unterschiedlichen Elemente des Körpers und Aspekte der Körperlichkeit wie Atem, Optimismus und Muskel, Stehen, Gehirn und Gefühl, Fußsohle, Hand und Mediatation und Muße, Töten und Kommunikation werden hier untersucht und dargestellt.

 

 

 

Hajo Eickhoff

 

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10707 Berlin

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13. Dezember 2017

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