aus Christoph Wulf/ Almut-Barbara Renger (Hrsg.), Meditation in Religion, Therapie, Ästhetik, Bildung, Paragrana, Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Band 22, 2013, Heft 2

 

 

 

Wohlbefinden und Meditation

Potenziale, Boten, Orte der Stille, Verantwortung

 


1. Die Befindlichkeit des Menschen

 

Befindlichkeit ist der Grundzustand des Menschen. Immer befindet er sich. Räumlich, zeitlich und psychisch. In der Position des Hier, des Jetzt, der Gestimmtheit. Der Mensch ist ein Befindlichkeitstier.

 

Permanent treffen ihn Reize von außen und werden innen Impulse ausgelöst. Um das Leben aufrecht zu erhalten, müssen Atmung und Muskulatur, Blutkreislauf und Zellversorgung, Geist und Seele sowie Verhalten und Handeln zu einer balancierten Einheit geformt werden. Gestalt, Maß und Intensität dieser Einheitbestimmen die Befindlichkeit.

 

Tiere wissen nichts von innen und außen und von ihren Fähigkeiten. Sie setzen sie instinktiv um und reagieren daher schnell, präzise und sicher. Doch da das Gehirn des Menschen als Teil der Evolution der Lebewesen mehr verarbeitet, als der Mensch wahrnimmt, bleiben Funktionsweisen wie At­mung, Blutzir­kulation und Verdau­ung unbewusst. Nur dem Menschen hat die Evolution ein Stück Freiheit eingeräumt und ihm diese Prozesse teilweise zugänglich gemacht.

 

Eine Ahnung von der Möglichkeit, die Einheit getrennt als Innen und Außen wahrzunehmen und durch Interventionen zu einer neuen Einheit zu verbinden, gibt es in allen Kulturen. Dazu bedienen sich die Menschen besonderer Körpertechniken – der Körperhaltung, dem bewussten Einsatz der Atmung, dem Sprechen von Zauberformeln, der Einnahme von Drogen, der Beschwörung.

 

Die Innenwelt ist dem Menschen durch Meditation zugänglich und durch Introspektion, einer Analyse eigenen Erlebens durch Selbstbeobachtung, in der das Subjektive zum Gegenstand gemacht wird.

 

Befindlichkeit ist die Art und Weise, wie sich der Mensch in der Welt befindet – wie er sich in sie einrichtet, sich in ihr wahrnimmt und fühlt. In der Auseinandersetzung des persönlichen Befindens mit der Welt werden die gesellschaftlich gegebenen Wahrnehmungsmuster in persönliche Muster umgearbeitet und zu einer persönlichen Weltvorstellung gestaltet.

 

 

2. Wohlbefinden

 

2.1 Wohl und Well

Der positive Pol der Befindlichkeit ist das Wohlbefinden. Ein Zustand der Friedlichkeit. Der Harmonie und des Einklangs. Eine gelöste Gemütsverfassung. Eine Übereinstimmung von Ich und Welt, Körper und Seele, Individuum und Gemeinschaft. Ein Lebensabschnitt, denn Wohlbefinden (well-being) ist nicht der kurze Moment des Wohlgefühls (sense of well-being), sondern eine Lebensphase, die Situationen der Beschwernis und negativer Erfahrungen einschließen kann. Wohlgefühl ist ein Augenblick großer Zufriedenheit, Wohlbefinden hingegen eine ununterbrochene Kette des Vertrauens in sich und in die Welt.

 

Populär wurde das Thema Wohlbefinden mit der Fitnessbewegung in den Fünfzigerjahren in den USA als Folge gestiegener Gesundheitskosten. Aus Well-being und Fitness entstand Wellness, ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, nach dem alles, was Wohlbefinden und Freude erzeugt – wie Massage, Yoga oder Sport –, zur Verbesserung der körperlichen, sozialen und geistigen Fitness genutzt werden sollte. So entstand eine selbstverantwortliche Gesundheitsprävention, die Menschen sensibel machte für Ernährung und den eigenen Körper, für Gemeinschaftssinn und Umwelt.

 

Im Wohlbefinden durchdringen sich positive Gefühle und positive Gedanken. Darauf verweisen sowohl das englische Wort Well als auch das deutsche Wort Wohl, die sich etymologisch von wollen und wählen, also entscheiden, herleiten. Das macht aus beiden Begriffen geistige Kategorien, denn wer der ist, der er sein will, und das erhält, was er bekommen will, befindet sich wohl. Es ist diese Geisteshaltung, durch die sich der Mensch trotz Entbehrungen, strenger Disziplin und asketischer Übungen wohl befinden kann. Ein Maß für die Fähigkeit, sich trotz Beschwernis wohl zu befinden, ist ein gegen das Unwohlbefinden gerichteter Impuls – die Resilienz, der Widerstand eines Systems gegen Störungen.

 

Obwohl ein qualitativer Begriff, hat Wohlbefinden auch ein Maß, das von Glück bis zu einem Hauch von Wohlbefinden reicht. Ein Mensch, der sich aus einer Krise herausarbeitet, befindet sich, gemessen am jeweils vorhergehenden Zustand, relativ wohler.

 

Als Streben nach Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken, Sicherheit und Liebe, wie Freiheit, Geborgenheit, Bildung und Würde, ist Wohlbefinden ein implizites Ziel menschlichen Strebens.

 

Handlungen, Haltungen und Gedanken werden von Gefühlen und inneren Vorgängen wie Sekretion und Transmitter-Aktivitäten begleitet.

 

Wohlgefühle regen den Menschen an, motivieren ihn und öffnen seine Sinne. In dieser Öffnung zur Welt wird er physisch auf Vertrauen und Bleiben vorbereitet und es kommt zur Stärkung einzelner Organe und zur Verbesserung der Immunabwehr. Die Muskeln sind entspannt, der Atem strömt frei und der Geist ist hellwach. Wohlbefinden lässt sich vielfältig fördern – durch Bewegung und Schokolade, durch Sex und Musik, durch Lernen, Lesen und alles andere, was Freude bereitet.

 

2.2 Unwohl und Unwell

Unwohlgefühle wie Schmerz, Angst oder Stress verschließen den Menschen und trennen ihn ab von der Welt. Sie sind die negativen Pole der Befindlichkeit. Stress zum Beispiel „führt zur Anspannung der Muskeln und zur Erhöhung der Herzfrequenz, die Lunge wird geweitet, die Verdauung eingestellt. Der Stoffwechsel läuft auf höchstem Umsatz und stellt letzte Energiereserven bereit. Die Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol helfen jetzt, alles aus den Organen herauszuholen. Sie stellen Energien bereit, die in Gefahrensituationen zum Handeln benötigt werden, ursprünglich zum Kampf oder zur Flucht“ (Bartens 2011, S. 181).

 

Negative Erlebnisse erscheinen oft verursacht durch objektive, von anderen auferlegte Zwänge, tatsächlich sind sie oft eher das Resultat eigener Anschauungen. Der Mensch kann negative Reize umgehen, indem er seine Geisteshaltung ändert – Ansprüche reduziert, Verantwortung begrenzt, gelassener wird. Durch eine gelassene Weltbetrachtung sind auch Fremdzwänge zu ertragen und mit Wohlbefinden verträglich. Das größte leibliche Unwohlsein ist der Schmerz. Auch hier stellt, wie beim Stress, der Körper Hilfe in Form von körpereigenen Opiaten, den Endorphinen bereit.

 

2.3 Wohlbefinden und Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung ist die Realisierung selbstgesetzter Ziele. Der indische Ökonom Amartya Sen definiert Wohlbefinden als Selbstverwirklichungschance, nicht als materielle Wohlfahrt. Es sind Verwirklichungschancen, die das Befinden mitbestimmen (Vgl. Sen 2011, S. 70 und 108ff). Die Chancen verbessern sich, wenn der Mensch seine Veranlagungen pflegt und sich um gute Gedanken und angenehme Gefühle bemüht, wie schon Marc Aurel wusste: „Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab." Da aber gesellschaftliche Bedingungen die Realisierung persönlicher Vorhaben durchkreuzen können, ist das, was vom persönlichen Potenzial bleibt, die reale Selbstverwirklichungs-Chance. Daher bedarf das Streben nach Wohlbefinden gleichermaßen der Förderung individueller Potenziale wie das Schaffen geeigneter gesellschaftlicher Bedingungen.

 

Individuelle Potenziale lassen sich durch Disziplin und Meditation fördern, indem sie auf zukünftige Aufgaben vorbereiten. Da sie als beschwerlich erlebt werden können, ist es hilfreich, wenn ein zu erwartendes Wissen oder eine angestrebte Fertigkeit sowohl attraktiv als auch erreichbar ist, damit sich Anstrengungen in Vorfreude verwandeln lassen. Auch selbst gesetzte Ziele wie die Verbesserung eines sozialen Status oder das Ausloten eigener Möglichkeiten erreicht der Mensch oft nur deshalb durch Anstrengung und Verzicht hindurch, weil das Wohlbefinden, das mit Erreichen des Zieles erwartet wird, bereits auf dem Weg in Form von motivierender Energie erfahren werden kann. Denn die Überwindung eines Widerstandes kann bereits Wohlbefinden hervorrufen, ebenso wie die Antizipation eines Zieles: Bereits beim Setzen von Zielen beginnt die Vorfreude.

 

Positive Gedanken sind Medizin, die mit geeigneten Handlungen Schmerzen lindern, das Immunsystem stärken, Stress abbauen, Kräfte mobilisieren und den Menschen in einen entspannten Zustand versetzen. Positive Gedanken heben die Stimmung, machen den Menschen achtsam und freundlich und lassen ihn für andere als vertraute Person erscheinen. Jeder Mensch kann Positives in sich finden, das er in sein Denken aufnimmt und zur Quelle seines Wohlbefindens macht, denn Wohlbefinden ist – etwa durch Meditation – erlernbar. Der Mensch kann Dinge, gegen die er eine Abneigung hegt, lieben lernen, und nach Josef Zehentbauer ist es sogar möglich, mit Kenntnis geeigneter Strategien spezifische körpereigene Drogen zu aktivieren (Vgl. Zehentbauer 2010, S. 43).

 

Wohlbefinden ist ein Zustand, der den Menschen stark macht und ihm erlaubt, Ziele zu formulieren und ihre Realisierung zu wagen. Er kann seine vermeintlichen Grenzen formulieren und sich an sie herantasten oder sie zu überschreiten versuchen, er kann extreme Situationen aufsuchen oder nach Höchstleistungen streben. Im Wohlbefinden kommt der Mensch zu sich – das ist seine Selbstverwirklichung.

 

 

3. Meditation

 

3.1 Innenwelt und Außenwelt

Meditation ist ein Innehalten in der Lebensroutine. Ein Pausieren und In-sich-Gehen, nach dem es gestärkt und aufmerksamer auf der Lebensbahn weitergeht. Ein Unterbrechen gewohnheitsmäßiger Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen. Ein Aussetzen unserer Standard-Einstellung oder des Default-Modus, wie Ulrich Ott sagt (Vgl. Ott 2010, S. 98).

 

In solchen Pausen wird die Kultur weiterentwickelt, bis Menschen daraus ein kontrolliertes Geschehen – einen Beruf – machen: Das ist die Zeit der Schamanen, Kräuterfrauen und Häuptlinge, aus der die Praxis der Mystiker, Asketen, Weisen und Therapeuten hervorgeht.

 

Meditation greift ein in das Verhältnis von Innen und Außen und schafft neue Verhältnisse, indem sie Körper und Geist zur Ruhe bringt. Jede Meditationsart wie Yoga, Reiki, Zen und Bogenschießen, wie Aikido, Teezeremonie und Thai Chi ist eine besondere Kombination aus Körperhaltung, Übung und Aufmerksamkeit. Ziel ist es, die in der Meditation erlebte Entspannung, geistige Wachheit und Freiheit von wertenden Urteilen so lange einzuüben, bis sie Teil des Alltags wird.

 

3.2 Meditation und geistige Aktivität

Dasunablässige Vorüberziehen von Gedanken und die ständige Anregung der Sinne ziehen den Menschen von dem weg, worauf er seine Aufmerksamkeit richten möchte. Das ständige Befasstsein mit vergangenen und gegenwärtigen Ereignissen und mit Fragen an die Zukunft erzeugt Gefühle der Unruhe und hält den Geist auf Trapp. Zwar handelt es sich um eine Aufgabe, die dem Gehirn von der Evolution zugeteilt ist – sich mit dem Lösen von Problemen zu beschäftigen –, denn das Problemlösungsorgan Gehirn ist ursprünglich aus Gründen des Überlebens gezwungen, permanent Fragen zu stellen und logische Unstimmigkeiten aufspüren, um im Problemlösen fit zu bleiben (Vgl. Trökes 2011, S. 35).Die Meditation soll deshalb die Erstarrung in der Gewohnheit aufbrechen und das Gehirn auslüften, frei und leer machen.

 

Der Mensch leitet aus der persönlichen Auseinandersetzung mit der Welt Lebenskonzepte ab, die sich mit seiner Entwicklung wandeln, sich aber um einen bleibenden Kern sammeln. Als Teil der Lebensgeschichte dienen Lebenskonzepte der Routine, die sich als kultureller Instinkt definieren lässt, da sie im reibungslosen Funktionieren Sinn und Wert gibt. Da die Wahrnehmung einer aktuellen Lebenssituation gewohnheitsmäßig mit den persönlichen Werten zusammenfällt, geben sie dem Menschen ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft und ein Empfinden von Sicherheit in der Welt. Das ist die sinnvolle Basis aller Vorurteile.

 

Dieser Kurzschluss aus Wahrnehmung und Vorwissen wird in der Meditation aufgebrochen zu einer ungebundenen Wahrnehmung, in der das Gespür aktiviert und entwickelt wird. Da sich das Gehirn an das anpasst, womit es beschäftigt wird, bedeutet das meditative Einfühlen etwa in ein Knie, dass die Hirnareale aktiv werden, die für Form und Funktion des Knies verantwortlich sind: das Knie wird durchblutet, belebt, gestärkt. Meditiert jemand über das Thema Güte, sind Hirnareale aktiv, die für die entsprechenden Gefühle und Werte verantwortlich sind. Bereits nach wenigen Monaten sind Meditierende bereit für ein friedliches Miteinander. Deshalb empfiehlt Patañjali im Yoga-Sutra das Einüben der Eigenschaften Güte, Heiterkeit, Mitgefühl und Geduld, da die Beschäftigung mit diesen Qualitäten beruhige und einen guten Charakter mache (Vgl. Bhaskar 2011, Kap. I/Lehrsatz 33).

 

3.3 Meditation und die Sinne

In der Aufmerksamkeit auf das Innenleben werden physische Spannungen – die sich besonders im Solar Plexus und im Oberbauch aufbauen – abgebaut. Dazu wird die Wahrnehmung von der Welt abgezogen und auf den Atem, ein inneres Bild oder eine Körperregion, auf einen Duft oder ein äußeres Bild gelenkt, bis sich ein Zustand der Ruhe und Gelassenheit einstellt. Die Fokussierung in der Aufmerksamkeit entspannt und verlangsamt körperliche Abläufe, lockert Muskeln und reduziert den Puls.

 

Den Alltag auszublenden bedeutet, im Hier und im Jetzt zu sein. Wer meditiert, weiß, dass ihn, solange er meditiert, niemand angreifen und verletzen wird. Hier und jetzt lauert keine Gefahr und der Meditierende kann ruhig werden.

 

3.4 Östliche Meditation und westliche Disziplin

So sehr sich östliche Meditation und westliche Disziplin unterscheiden, manches ist ihnen gemeinsam. In beiden Praktiken geht es darum, dass der Mensch ruhig wird und durch das Einüben in besondere Körperhaltungen Kontrolle über Denken und Wahrnehmen gewinnt.

 

In der Form der Kontrolle unterscheiden sie sich. Disziplin findet auf Stühlen in der rechtwinkligen Sitzhaltung statt, Meditation ohne Unterstützung durch Haltegeräte im Schneidersitz und im Liegen, im Stehen und in der Lotushaltung. Disziplin arbeitet mit Konzentration, Meditieren mit Achtsamkeit, Disziplin konzentriert sich auf das Denken, Meditation achtet auf die Wahrnehmung, Disziplinierung bedeutet Ruhiggestellung, Meditation Ruhe. Disziplinierung ist ein Fassen (capere) durch den Schüler (discipulus) im Trennen (dis), womit ein geistiges Erfassen angesprochen ist, ein Verstehen in der Konzentration auf einen einzigen Gedankengang. Deshalb lernen Schüler, die Sinnesreize auszublenden, bis sie abstrakte und logische Operationen ohne Anwesenheit von Gegenständen durchführen können. Meditation dagegen sucht die Schärfung des Gespürs in der Achtsamkeit auf eine einzige Wahrnehmung, eine Fähigkeit, die im Fortgang der Übungen in den Alltag integriert werden soll.

 

 

4. Resilienz – Widerstand gegen das Unwohlbefinden

 

4.1 Erwerb der Resilienz

Wohlbefinden ist nicht teilbar. Im Moment des Wohlbefindens befindet sich der ganze Mensch wohl. Empfängt das Gehirn Impulse entspannter Muskeln und elastischer Haut, einer frei strömenden Atmung und eines unbeschwerten Herzens, stellt sich Leichtigkeit ein, weil das Gehirn keinen Alarm auslösen muss und aus den Impulsen ein Wohlbefinden konstruiert.

 

Am Beginn des Lebens bedeutet Wohlbefinden satt sein, Schmerzfreiheit, wunderbare Entspannung und das Spüren menschlicher Zuwendung. In späteren Lebensphasen ist es die gelungene soziale, emotionale und geistige Einrichtung in die Welt. Wohlbefinden – ein Zustand, in dem der Mensch ein inneres Gleichgewicht spürt und sich im Außen aufgehoben fühlt – ist nicht zwangsläufig gegeben, sondern muss auch immer wieder aktiv gesucht und erarbeitet werden. Eine gute Voraussetzung für Wohlbefinden ist eine Widerstandsfähigkeit oder Resilienz gegen Lebenskrisen, die umso stärker ist, je offener die Welt den jungen Menschen empfangen hat.

 

4.2 Resilienz durch das Lebenskonzept

Damit es Menschen gut ergeht, genügt es nicht, dass sie sich wohl befinden, sie müssen es auch bemerken. Giovanni Fava hat daraus eine Therapie entwickelt. Er verbessert die Resilienz von Depressiven, indem er sie ein Glückstagebuch führen lässt, in das alle positiven Momente eines Tages eingetragen werden (Fava 1999, S. 171 ff). Mit der Erkenntnis, dass es ihnen häufiger als erwartet gut ergeht, verbessert sich ihr Allgemeinzustand. Der Mensch ist wohlbefindlichkeitsvergessen.

 

Die Resilienz ist immer dann hoch, wenn Krisen als zum Leben zugehörig angesehen werden. Wie Charles Dickens weiß und es Marc Tapley im Roman Leben und Abenteuer des Martin Chuzzle­wit sagen lässt. Tapley ist stolz darauf, dass er auch in misslichen Situationen guter Dinge bleibt. Es sei kein Kunststück, sich wohl zu befinden, wenn die Dinge gut laufen, dagegen verlange es geistige Stärke, in schwierigen Lagen heiter zu bleiben. Tapley hat eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen, weil sie Teil seines Lebenskonzepts sind.

 

4.3 Resilienz und Geborgenheit

Potenzielle Räume des Wohlbefindens sind Welt, Erde, Reich, Stamm, Haus, Familie und der Körper des Menschen. Das Wohlbefinden sesshafter Menschen hat eine Basis im Haus. Hier sind sie bei sich. Hier fühlen sie sich geschützt und versuchen, in der erzwungenen Nähe Intimität einzuüben – friedlich miteinander umzugehen und eine Balance von Freiheit und Verantwortung herzustellen.

 

Die Sicherheit des Hauses, die Vertrautheit der Familie und die Erfahrungen von Freiheit und Verantwortung sind die Grundlagen für Geborgenheit, an der alle Sinne, Organe, Muskeln und Nerven, alles Denken, Fühlen und Verhalten beteiligt sind. Der Psychologe Hans Mogel definiert den Menschen als Geborgenheitswesen (Vgl. Mogel 1995, S. 111ff). Geborgenheit sei sein zentrales Lebensgefühl, das Sicherheit, Wohlgefühl, Vertrauen, Zufriedenheit, Liebe und die Akzeptanz durch andere bedeute: der Zustand einer in sich ruhenden, zufrieden Person.

 

Wohlbefinden ist eingebunden in die Gemeinschaft und in ihre Systeme von Erwartung, Zukunft und Belohnung, die sich in der Vorfreude treffen. Vorfreude bietet dem Menschen die Möglichkeit, über Aufgaben, die in die Zukunft hineinragen, seine Identität über die Zeit in die Zukunft zu tragen. Solange er Absichten und Pläne hat, ist ihm etwas als Aufgabe gegeben, das zu erfüllen Identität, Geborgenheit und Lebensinn bedeutet. Aufgehoben bis in die Zukunft ist eine starke Formel für Wohlbefinden, das durch eine hohe Resilienz geschützt ist.

 

Der Essay Wege der Hoffnung von Stéphane Hessel und Edgar Morin ist ein Ruf nach Geborgenheit: „Über die bloße Existenzsicherung... hinaus muss sich ein Leben in Mitmenschlichkeit und Weltverbundenheit entfalten können“ (Hessel/Morin 2012, S. 13). Es sei eine Politik des Wohlergehens zu etablieren, die nicht nur Wohlstand bedeutet, sondern in der Freundschaft, Persönlichkeitsentfaltung, Liebe und im Gemeinschaftssinn eine Rolle spielen. Hier steht der immobile Wohlstand gegen das mobile Wohlergehen.

 

 

5. Funktion und Ausdruck des Wohlbefindens

 

5.1 Botenstoffe – neurobiologische Korrelate der Befindlichkeit

Der größte Teil der das Leben begleitenden, steuernden und dienenden Vorgänge im Menschen verlaufen unbewusst. Eine wichtige Funktion kommt den Botenstoffen zu, kleine Elemente mit großem Anteil an den Stimmungen des Menschen und an seiner geistigen, sozialen und körperlichen Verfassung.

 

Neurotransmitter, die Botenstoffe des Gehirns, sind als Begleiter des alltäglichen Tuns Überlebenshelfer in der Not, Transporter zwischen zwei Nervenzellen und Stimmungsmacher. Wohlbefinden wird verknüpft mit Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin oder Oxytocin, die Körper und Geist entspannen und deshalb auch Wohlbefindens-Hormone genannt werden –, Unwohlbefinden mit Adrenalin, Kortisol und Noradrenalin, die Herz und Lunge stärken, Energie für extreme Aktivitäten bereitstellen, dem Menschen aber auch Angst und Stress machen können.

 

Botenstoffe sind allerdings keineswegs nur aktive, den Menschen steuernde Elemente, sondern auch umgekehrt gilt, dass der Mensch in der Lage ist, Produktion und Aussendung spezifischer Botenstoffe durch geeignete Handlungs- und Verhaltensweisen zu veranlassen.

 

5.2 Die Muskulatur

Beweglichkeit und Fortbewegung der Lebewesen erfolgt durch Muskelarbeit im Zusammenspiel mit dem Nervensystem. Dabei wird den Muskeln Energie zugeführt über Blutgefäße, die die Muskeln umschließen. Ein Muskel besteht aus Faserbündeln, die sich zusammenziehen, wenn sie Arbeit verrichten. Leistungsfähige Muskeln sind dehnfähig, eine Eigenschaft, die im regelmäßigen Gebrauch und durch eine den Bewegungen angemessene Spannung erhalten bleibt.

 

Durch körperliche und psychische Überbelastung oder Unterforderung ständig angespannte Muskeln können ihre Arbeit nur ungenügend verrichten, und verursachen Schmerzen und Unwohlsein, die durch Sauerstoffmangel, eine verminderte Durchblutung, ein Verbleiben von Stoffwechselprodukten im Gewebe und feine Rissen im Muskel zustande kommen.

 

Alternativen dazu sind der Wechsel von Belastung und Entspannung, von Ausdauertraining und Kräftigung der Muskulatur. Sie wirken dem entgegen, indem sie das Herz-Kreislaufsystem stabilisieren, das Immunsystem stärken und dem Körper ausreichend Energie zur Verfügung stellen. Die Alternativen verbessern die Abläufe, die Koordinations- und die Konzentrationsfähigkeit mit der Folge, dass die Signale des Körpers besser verstanden werden, was den Sport zu einer guten Grundlage für Wohlbefinden macht.

 

Ein wichtiger Muskel sowohl für die Meditation als auch für das Wohlbefinden ist das Zwerchfell. In ihm arbeiten Muskulatur und Atmung unmittelbar zusammen. Die Tätigkeit des einen bedingt die Funktion des anderen. Und umgekehrt. Die Beherrschung des Zwerchfells ist ein zentrales Element der Meditation.

 

5.3 Die Atmung

Der richtige Zugang zur Atem ist für die Meditation und das Wohlbefinden wesentlich. Jede Körperhaltung, jedes Tun und jedes Gefühl wird von einer charakteristischen Weise des Atmens begleitet, unterschieden nach Muster, Rhythmus und Intensität, die Ausdruck der Befindlichkeit sind. Die Aufmerksamkeit in der Meditation auf den Atem soll Innen und Außen verbinden.

 

Der freie Atem erhält die Fitness der Muskeln und trägt zur Entspannung des Körpers bei, indem er den Abtransport der Rückstände infolge der verrichteten Arbeit erleichtert, und indem er die Elastizität verbessert und die Leistungsfähigkeit erhöht.

 

Der Mensch hat anders als Tiere Atem-Alternativen. Er kann sich den Atem bewusst machen und ihn kontrollieren: Er kann die Luft anhalten oder beschleunigen, moderat atmen, Atemtechniken praktizieren und alle Körperregionen beatmen. Er kann auch die Muskulatur des übrigen Rumpfes zur Weitung der Lunge einsetzen.

 

 

6. Ausdrucksformen des Wohlbefindens – Musik und Lachen

 

6.1 Z.B. das Didgeridoo

Musik ist eine Sprache der Gefühle, die das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflusst. Musik berührt und hat eine meditative und besänftigende Wirkung.

 

Ein Musikinstrument mit dem Vermögen, das Gespür zu verfeinern, ist das Did­geridoo. Ein rituelles Blasrohr der australischen Aborigines, gefertigt aus Eukalyptusbaum-Ästen, die von Termiten ausgehöhlt wurden. Lippen, Rachen, Mund und Zunge können mit dem Instrument erdige Geräusche erzeugen, Tierstimmen imitieren und – aufgrund der Länge von einem bis zweieinhalb Metern und eines Durchmessers von 3 bis 12 Zentimetern – kräftige Vibrationen hervorrufen, die das Instrument geeignet machen für Meditation, Trance und die Aktivierung des Gespürs, das erforderlich ist, um die mythischen Lieder der australischen Ureinwohner zu bewahren, denn Gegenwart und Traumzeit – die Zeit der Ahnen und der Urschöpfung – müssen miteinander verbunden werden. Das Didgeridoo ist ein kosmisches Sing-, Atem- und Sprechrohr, ein Instrument der Erinnerung, der Träume und der Erzählung.

 

Gespielt wird das Instrument in der Zirkularatmung, bei der gleichzeitig durch die Nase eingeatmet und ein Luftvorrat des vorderen Rachenraumes aus dem Mund ins Rohr hineingeblasen wird. Anschließend wird die durch die Nase eingeatmete Luft ins Rohr ausgeatmet, sodass ein permanenter Tonteppich aus Grundtönen, Geräuschen und Obertönen das Rohr verlässt.

 

Didjeridoos sind obertonreiche Instrumente mit tiefem Grundton, der beruhigend und entspannend wirkt und die motorische Aktivität anregt, wodurch sie sich für verschiedene Therapieformen eignen. Die Atem- und Blastechnik stärkt die Muskulatur des Rachenraumes, wirkt durch Mikromassage heilend auf den Organismus und lindert Krankheiten wie Asthma, Mukoviszidose, Schlafapnoe und Tinnitus. Die tiefen erdigen Töne regen das Gespür an, lösen Blockaden, helfen Schlaganfall-Patienten, sich zu fokussieren und bauen Stress ab. Das Didgeridoo fördert das Wohlbefinden von Spielern und Zuhörern.

 

6.2 Das Lachen

Lachen ist ein körperliches Phänomen. Ein Vorgang, an dem Rachen und Zunge, Lunge und Luftröhre, Stimmbänder und Muskeln beteiligt sind. Lachen ist ein rasch aufeinander folgendes Ausatmen. Ein Ausstoßen von Luft, das die Stimmbänder in Schwingung versetzt und die typischen Lachgeräusche hervorruft. Dabei entspannen sich die Stimmbänder und erzeugen eine klare, leicht erhöhte Stimme: Lachen ist ein Ausdruck guter Laune, an dem etwa 80 Körpermuskeln beteiligt sind und 18 Gesichtsmuskeln: Die Nasenlöcher weiten und die Augenbrauen heben sich, die Jochbeinmuskeln ziehen sich zusammen, heben dabei die Mundwinkel an und verengen die Augen.

 

Lachen ist ein geistiges Phänomen. Weil Witz und Komik verstanden und Unstimmigkeiten aufgedeckt und bewertet werden müssen. Und weil Witz Wissen bedeutet. Lachen gründet im Humor – der sich von Feuchtigkeit herleitet und sich auf die hippokratische Vier-Säfte-Lehre bezieht. Wer Humor hat, ist der heiteren Seite des Lebens zugetan. Humor, Witz und Lachen gehören zu einem Menschen, der gelassen ist, der Menschen und Dinge nicht zwingen muss, sondern ihnen ihr Recht zugesteht. Darin liegt Weisheit, die eine Nähe zum Wohlbefinden hat.

 

Lachen ist ein psychisches Phänomen. Es dämpft Ärger, beseitigt Niedergeschlagenheit und Stress, regt Kommunikation an und erzeugt Vertrauen. Lachen ist ein Ausdruck des Wohlbefindens als auch seine Ursache. Ein chinesisches Sprichwort lautet: „Lachen ist der kürzeste Weg zum anderen.“ Kinder wissen das: Sie lachen am Tag einige hundert, Erwachsene nur zwei Dutzend Mal.

 

Lachen ist Medizin. Es entfaltet eine heilende Wirkung, weil die Sauerstoffaufnahme erhöht und der Geist dennoch ruhig wird, der Atem frei fließt und die Muskeln entspannen, weil das stoßartig bewegte Zwerchfell die inneren Organe massiert, die Verdauung anregt und den Kreislauf stärkt – begleitet von der Produktion von Endorphinen. Bereits der Gedanke an humorvolle Situationen hebt die Stimmung und stärkt die Immunabwehr.

 

Lachen ist Meditation. Bewusst betrieben im Lach-Yoga, bei dem Dehn-, Atem- und Lachübungen kombiniert werden. In der Lach-Meditation geht es um ein grundloses Lachen, denn selbst diejenigen, die sich zum Lachen zwingen oder lediglich die Geste des Lächelns einnehmen, ohne entsprechend gestimmt zu sein, geraten durch das Einnehmen der Geste in eine bessere Stimmung. Im Lach-Yoga verbinden sich Muskulatur, Atmung und Geist zu einer Haltung der Gelassenheit.

 

 

7. Gespür und Selbstvertrauen, Verantwortung und Zuversicht

 

7.1 Gespür und Selbstvertrauen

Meditieren heißt achtsam sein. Spüren. Auf der Spur sein als Gewahrwerden und Deuten innerer Zeichen. Im Spüren ist der Meditierende auf dem Weg zu seinen Organen, Muskeln und Sinnen sowie zu seinem Atem. Im Spüren kann er seine Organe beruhigen und Muskeln entspannen, seinen Atem fließen lassen und seine Sinne verfeinern. Das Gespür ist das Gedächtnis der Evolution, das erlaubt, blitzschnell und mit einer Gespür-Logik auf Gefahren zu reagieren (Vgl. Eickhoff 2012, S. 27), was den Verstand überfordern würde.

 

An einem Ort der Stille, im Hier und Jetzt führt das Spüren den Meditierenden in die Geborgenheit. Es gibt keine Gründe für Gefahr und Angst, weshalb sich im achtsamen Spüren Vertrauen entwickelt und der Meditierende seine Gefühle und grundlegenden Bedürfnisse wahrnimmt. In der vertrauten Situation wird er sensibel für sich und gewinnt mit dem Selbstvertrauen ein Vertrauen in die Welt. Daher ist Selbstvertrauen eine unschätzbare Quelle für Wohlbefinden – für eine positive emotionale Beziehung zur Welt, aus der Verantwortung erwächst.

 

7.2 Verantwortung und Zuversicht

Die gegenwärtige Welt erscheint als globale Welt, dabei ist die Globalisierung so alt wie der Mensch. Der Mensch ist intelligent, hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis und geschickte Hände, ein vermögendes Gehirn und Bewusstsein, und formt unaufhörlich sein Wissen und Können in Technik um, die gewaltige Wirkungen hervorruft, die wiederum Wirkungen nach sich ziehen. Deshalb lag es nahe, dass archaische Gemeinschaften sich zu immer größeren Einheiten zusammenschlossen. Sie kommunizierten und lernten voneinander – sei es kooperativ, sei es kriegerisch. Sie hatten das Ziel nicht im Blick, aber heute wissen wir, dass alle Menschen zusammengehören und dass wir, wenn wir in der Globalität eine gemeinsame Zukunft haben wollen, uns um das Wohlbefinden einer globalen Gemeinschaft sorgen.

 

Das Ziel wäre deshalb der Zusammenschluss aller Menschen zu einer kooperativen Weltgemeinschaft, die wir als eine Wohlbefindlichkeits-Gesellschaft denken und realisieren müssen. In ihr wirkt jeder einzelne wie ein Botenstoff, sich und andere positiv stimulierend, ausgestattet mit den Eigenschaften Vertrauen, Sensibilität und Wissen. Um die Menschen geistig, sozial, emotional und kulturell vereinen zu können.

 

Wir wissen heute, dass allen Menschen nur eine Erde zur Verfügung steht und eine Atmosphäre. Wir wissen auch, dass wir nicht nicht handeln können, sondern dass jedes Verhalten Wirkungen nach sich zieht. Ebenso wissen wir, dass das Haus Erde jedem einzelnen gehört. Wenn auch zugleich allen. Die Chance liegt darin, dass diese Teilhabe als Zugehörigkeit Motiv wird für den pflegenden Umgang mit dem Haus Erde – so, wie man sich wie selbstverständlich um das eigene Haus, die eigene Wohnung kümmert. Es sind die im Gespür liegenden und in der Achtsamkeit des Meditierens gewonnenen persönlichen Qualitäten von Selbstvertrauen und Zuversicht, die zur Verantwortung und zur Welt-Pflege führen, denn wer über dieses Potenzial verfügt, fühlt sich in der Welt geborgen. Es ist das Wohlbefinden, das verantwortlich macht – nicht Unwohlbefinden und Ressentiment.

 

Wie der Mensch sich vertraut, so vertraut er anderen, die wiederum ihm ihr Vertrauen schenken. Wer mit dieser Erkenntnis und Fähigkeit auf die Welt zugeht, erzeugt eine Resonanz des Wohlbefindens, da die positiven Schwingungen sich auf andere übertragen, die wiederum auf andere wirken und das Wohlbefinden in der Welt vergrößern. Diese optimistische Haltung ist eine Haltung der Gelassenheit, des Abstandes und der Aufmerksamkeit, die der Bote benötigt, damit das System Welt funktioniert.

 

 

Literatur

 

 

Bartens, Werner (2011): Körperglück. Wie gute Gefühle gesund machen, München.

Bhaskar, Ram Lele (2011): Yoga Sutra. Die Yoga-Sutras des Patañjali, eBook.

Eickhoff, Hajo (2012): Tragweite des Gespürs. Das Gedächtnis der Menschheit. In: Schulze, Holger (Hrsg.), Gespür - Empfindung - Kleine Wahrnehmungen. Klanganthropologische Studien, Bielefeld, 25-38.

Fava, Giovanni A. (1999): Well-being Therapy: Conceptual and Technical Issues. In: Psychotherapy and Psychosomatics 68 (4), S. 171-179.

Hessel, S./Morin, E. (2012): Wege der Hoffnung, Berlin.

Mogel, Hans (1995): Geborgenheit. Psychologie eines Lebensgefühls, Berlin Heidelberg.

Ott, Ulrich (2010): Meditation für Skeptiker. Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst, München.

Sen, Amartya (2011): Ökonomie für den Menschen. Wege zur Gerechtigkeit und Solidarität in der Marktwirtschaft, München.

Trökes, Anna (2011): Yoga. Meditation für Anfänger. Einfach meditieren – Schritt für Schritt, Petersberg.

Zehentbauer, Josef (2010): Körpereigene Drogen. Garantiert ohne Nebenwirkungen, Mannheim.

 

 

 

© Hajo Eickhoff 2013

 

 

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13. Dezember 2017

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