Gravitation und Schwere.                    Die Balance und der                     Streit zwischen Kult und Natur

 

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Lothar Seruset, 1956 in Ulm geboren,

Meisterschüler der Bildhauerei bei J. Schmettau und

E. Strautmannis. Mehrfacher Stipendiat und Preisträger, realisiert unterschiedlich große Skulpturen, Reliefs und erschafft Arbeiten für Kunst am Bau. Ebenso gibt es Zeichnungen und Holzschnitte. Viele seiner Holzarbeiten sind zu Bronzen weiterentwickelt.

 

Für den Menschen hat er eine mythische, für das (dunkle) Tier eine fabelhafte und für das Ding eine prägnante Ikone geschaffen. Dinge und Gegenstände sind Produkte des Mensch und Mermale einer Zivilisation wie Königskrone und Flugzeug, wie Haus und Automobil. Bei der Gestaltung der Skulpturen arbeiten Mensch, Tier und Ding gut zusammenen.

 

Der Mensch ist ein Wesen der Kultur und der Natur zugleich. In den Skulpturen ist er immer wieder von Tieren - den Naturwesen - umgeben. Er steht auf ihnen, sie stehen auf ihm, begleiten ihn oder rahmen ihn ein. Es scheint, als halte das Tier die Balance zu den Kräften der Gegenstände . Sie geben dem Menschen von unten Grund und sichernden Halt, wenn von oben die Produkte der Zivilisation wie Hochhaus, Schiff oder Königskrone lasten. Aber von oben können auch Fische, das (dunkle) Tier, der Mensch selbst und Wälder drücken.

 

Umgekehrt kann auch der Mensch durch die von ihm erdachten, erzeugten und konsumierbaren Dinge entlastet werden.

 

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Hajo Eickhoff

 

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13. Dezember 2017

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